Welttag der Suizidprävention: Hilfe muss erreichbar sein, bevor Verzweiflung übermächtig wird

Anlässlich des Welttages der Suizidprävention erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Thomas de Jesus Fernandes:

„Hinter jedem Suizid steht ein Mensch, der keinen Ausweg mehr gesehen hat und oft auch eine Familie, Freunde und Angehörige, die mit diesem Verlust weiterleben müssen. Deshalb muss Suizidprävention mehr sein als ein Aktionstag.

Die aktuellen Zahlen zeigen, wie ernst die Lage gerade in Mecklenburg-Vorpommern ist: 261 Menschen nahmen sich 2024 in unserem Land das Leben. Mit 16,6 Suiziden je 100.000 Einwohner weist Mecklenburg-Vorpommern die höchste Suizidrate Deutschlands auf. Besonders betroffen sind Männer.

Wir haben die Landesregierung bereits mehrfach auf Versorgungslücken, Wartezeiten und die angespannte Lage in der psychotherapeutischen Versorgung hingewiesen. MV ist Flächenland und gerade im ländlichen Raum müssen Krisenhilfen, psychiatrische und psychotherapeutische Angebote schnell und verlässlich erreichbar sein.

Wer Suizidprävention ernst nimmt, muss dafür sorgen, dass Menschen in einer akuten Krise nicht erst lange nach Hilfe suchen müssen. Entscheidend ist, dass Unterstützung rechtzeitig ankommt, wohnortnah, niedrigschwellig und ohne unnötige Hürden.“

AfD-Fraktion MV

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