Wie schon vor einigen Jahren in Schwerin, überraschen und erschüttern Starkregenereignisse viele Einwohner in Westmecklenburg. Dazu erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Schmidt:
„Die schweren Unwetter mit Starkregen und Hagel in Hagenow, Wittenburg und der Region haben erneut gezeigt, wie verletzlich viele Städte und Gemeinden gegenüber extremen Wetterereignissen sind. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, beschädigte Wohnhäuser sowie hohe Schäden für Unternehmen und die Landwirtschaft stellen zahlreiche Betroffene vor große finanzielle Herausforderungen. Das schlägt auch wegen der in weiten Teilen desolaten Entwässerungsinfrastruktur stark zu.
Vor diesem Hintergrund fordern wir die Einrichtung eines landesweiten Notfonds für Starkregen- und Unwetterschäden in Mecklenburg-Vorpommern. Ziel muss es sein, etwaige nicht versicherte Schäden aufzufangen. Nicht alle Schäden sind vollständig versichert. Gerade bei außergewöhnlichen Starkregenereignissen geraten private Haushalte, Vereine, kleine Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe häufig an ihre finanziellen Grenzen. In solchen Situationen darf der Staat die Betroffenen nicht allein lassen und muss ergänzend zu Versicherungsleistungen eingreifen, ohne diese zu ersetzen.
Es braucht deshalb mehr als nur Investitionen in Prävention, Starkregenentwässerungskonzepte und Hochwasserschutz. Wir appellieren an die Landesregierung, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Fraktionen im Landtag zeitnah ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Die Menschen im Land müssen sich darauf verlassen können, dass sie nach außergewöhnlichen Naturereignissen nicht im Stich gelassen werden.“