Schulpolitik bedarf des prinzipiellen Wandels und nicht immer neuer bürokratischer „Unterstützungssysteme“

Das Bildungsministerium kündigt über sein Institut für Qualitätsentwicklung (IQ-MV) mit einem „Kooperations- und Beratungssystem für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen (KuBES)“ wieder mal eine Initiative ohne Wirkung an. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Enrico Schult:

„Wenn es, wie das Bildungsministerium meldet, um Inklusion, Gewaltprävention und Migration geht, so sind damit gleich drei Probleme benannt, die dringender prinzipieller Umsteuerungen innerhalb der Bildungspolitik und Schulstruktur bedürften und nicht über Beratergedöns und noch mehr ‚multiprofessionelle Teams‘ zu regeln sind.

Gewaltprävention hat konsequent über interne schulische Erziehungsarbeit zu erfolgen, der Migrationsdruck verlangt primär politische Entscheidungen, und die Inklusionskampagne muss als gescheitert angesehen und sollte besser nicht fortgesetzt werden. Wir treten für den Erhalt der Förderschulen als verdienstvolle Orte echter Inklusion ein, warnen davor, dass eine weitere Steigerung migrantischen Zustroms unweigerlich die Unterrichtsqualität verringert und regen für den Umgang mit Gewalt ein stabiles System an Normen und Regeln an. In geplanten Diversitätsprojekten erkennen wir eine politische Einflussnahme, die an Schulen eher reduziert als forciert werden sollte, insofern bereits jetzt zu viel ideologisiert und indoktriniert wird. Schule muss interessantem Unterricht und einer werteorientierten Erziehung vorbehalten bleiben, anstatt zu einer Bühne immer neuer Projektinszenierungen zu werden, die außer bürokratischem Aufwand wenig einbringt.“

AfD-Fraktion MV

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