Anlässlich der Beantwortung seiner Kleinen Anfrage* zu Kosten, Nutzen, Flotte und Personal des Rufbusses in Mecklenburg-Vorpommern in den Jahren 2023 bis 2025 erklärt der haushaltspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Martin Schmidt:
„Der Rufbus ist eine sinnvolle Nische im ÖPNV und funktioniert beispielsweise in Ludwigslust-Parchim recht kostenschonend.
Allerdings müssen Kosten und Nutzen angesichts der Staatsfinanzenkrise in der Waagschale bleiben. 73 Prozent Leerfahrten in Nordwestmecklenburg sind zu viel. Schaut man beispielweise nach Vorpommern-Greifswald, dann wurden 2.576.557,10 Euro ausgezahlt für die Beförderung von 36.379 Personen. Das sind knapp 71 Euro pro Person. Da wäre sicherlich häufig ein Taxi günstiger.
Unter dem Strich müssen wir die Effizienz steigern und mit Augenmaß Gelder beim Rufbus einkürzen. Es sollte eine einheitliche Buchung und Erfassung in der ‚MV fährt gut‘-App geben. Kostentreiber wie Mehrfachbuchungen oder Nichterscheinen müssen dagegen gestoppt werden.“
*Drucksache 8/6129 unter https://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/dokument/69365/8_6129_rufbus_in_mecklenburg_vorpommern_kosten_nutzung_flotte_und_personal_in_den_jahren_2023_bis_2025#navpanes=0