Zur gestrigen Aussprache im Landtag zum Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit KI im Schulalltag“ erklärt der digitalisierungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:
„KI ist auch in Mecklenburg-Vorpommern aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Da waren sich alle im Landtag vertretenen Fraktionen einig. Das Land ist beim Umgang mit den Herausforderungen von KI in der Schule im Bundesländervergleich gar nicht so schlecht aufgestellt, das erkennen wir als AfD-Landtagsfraktion an. Gleichzeitig braucht es eine deutliche Entlastung der Lehrer bei der Überprüfung KI-generierter Texte, um die Eigenleistung der Schüler besser zu erkennen.
Die Schule muss hinsichtlich der Berufswahl stärker auf weltweite Entwicklungen bei der KI-Technologie vorbereiten. Es geht darum, Schülern zu vermitteln, welche Berufsbereiche durch KI-Anwendungen zukünftig deutlich beeinflusst oder sogar komplett ausgetauscht werden könnten. Deutschland und MV müssen die Potenziale von KI für Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft wesentlich besser nutzen, um international nicht abgehängt zu werden. Die Technologie in den USA und China schreitet mit atemberaubender Geschwindigkeit voran. Es geht hier um nichts weniger als die Sicherung des Wohlstands unseres Landes.
Die notwendige KI-Regulierung darf in keinem Fall zur Beschränkung der Meinungsfreiheit missbraucht werden. Die letzten Entwicklungen auf europäischer Ebene mit dem ‚Digital Services Act‘ und dem ‚AI Act EU‘ haben hier leider das Gegenteil bewiesen. Wir stellen uns dem entschieden entgegen. Die AfD-Landtagsfraktion MV steht für freie Meinungsbildung, gegen politische Einflussnahme an den Schulen und setzt sich vehement für die Aufrechterhaltung des demokratischen Rechtsstaats ein!“