Zur aktuellen Konjunkturumfrage von Nordmetall und AGV Nord erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Michael Meister:
„Die Warnungen aus der Metall- und Elektroindustrie sind ein vernichtendes Zeugnis für die SPD-geführte Landesregierung. Wenn Unternehmen Personalabbau prüfen, unter Auftragsmangel leiden und kaum noch an eine Verbesserung glauben, dann geht es nicht um Stimmungslagen, sondern um Arbeitsplätze, Familien und die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes.
Nur noch vier Prozent der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erwarten laut Umfrage eine Verbesserung ihrer Geschäftslage. Gleichzeitig beklagen 44 Prozent den Fachkräftemangel. Das ist keine Panne, das ist die Bilanz politischen Versagens. Seit fast fünf Jahren redet die SPD über Fachkräfte, Bürokratieabbau und Entlastung. Herausgekommen ist: zu wenig, zu spät, zu wirkungslos.
Die SPD hat den Ernst der Lage über Jahre unterschätzt und schöngeredet. Beim Fachkräftemangel fehlt bis heute der große Wurf. Beim Bürokratieabbau bleibt für viele Betriebe kaum etwas Spürbares übrig. Und bei den Energiekosten verliert sich die Landesregierung in Erklärungen, während Unternehmen längst um Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze kämpfen. Diese Landesregierung verwaltet nicht den Aufschwung, sie verwaltet den Niedergang.
Wer Industriearbeitsplätze erhalten will, muss Unternehmen entlasten, Ausbildung stärken und bezahlbare Energie sichern. Stattdessen erleben viele Betriebe steigende Kosten, wachsende Unsicherheit und politische Ausreden. Die Folge ist absehbar: Arbeitsplätze geraten ins Wanken, Investitionen werden verschoben, Produktion wandert im schlimmsten Fall ab.
Mecklenburg-Vorpommern kann sich diese SPD-Politik nicht länger leisten. Die AfD-Fraktion fordert einen arbeitsmarktpolitischen Kurswechsel: weniger Bürokratie, bessere berufliche Bildung, Entlastung der Unternehmen und klare Priorität für Arbeitsplätze im eigenen Land.
Die SPD hatte fast fünf Jahre Zeit. Sie hat geredet, versprochen und verwaltet. Geliefert hat sie nicht. Jetzt zahlen Beschäftigte und Betriebe den Preis für diese Regierung des Scheiterns.“