Menschen mit Behinderung in Mecklenburg-Vorpommern: Engagement hoch, Entlohnung bleibt unzureichend

Zum morgigen Tag der Menschen mit Behinderung sagt der sozialpolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Thomas de Jesus Fernandes:

„In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit rund 7.800 Beschäftigte in Werkstätten für behinderte Menschen tätig, die aufgrund unterschiedlicher Beeinträchtigungen nur eingeschränkt erwerbsfähig sind. Von ihnen arbeiten täglich 65 Prozent im Bereich der Dienst- und Lohnleistung und 35 Prozent in der Produktion.

Einen besonderen Stellenwert hat, dass 620 Beschäftigte auf Außenarbeitsplätzen in Betrieben des Handwerks, der Dienstleistungsbranche und der Industrie tätig sind. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben ist gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels ein wichtiges Potential und leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wirtschaft.

Trotz des hohen Engagements liegt das durchschnittliche monatliche Einkommen der Werkstattbeschäftigten bei nur etwa 250 Euro. Zahlreiche Studien und Berichte weisen darauf hin, dass diese Vergütung nicht zur Existenzsicherung ausreicht und viele Beschäftigte zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen sind. Eine Anpassung der Löhne auf ein existenzsicherndes Minimum wäre ein wichtiger Schritt hin zu echter Gleichberechtigung im Sinne des Grundgesetzes, das die Würde des Menschen und die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert.

Es muss ein politisches Ziel sein, mehr Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen in reguläre Arbeit zu bringen, zu halten und Menschen mit Schwerbehinderung gezielt zu unterstützen.

Alle Menschen, die produktiv und engagiert arbeiten, verdienen ein transparentes und gerechtes Entgeltsystem, einen leichteren Wechsel in den ersten Arbeitsmarkt und ein Einkommen, von dem sie leben können.“

AfD-Fraktion MV

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