LNG-Gaslieferung aus Mukran in die Ukraine – Ein zynischerer Umgang mit deutschem Steuergeld ist kaum vorstellbar

Erstmals wurde vom LNG-Terminal Mukran regasifiziertes US-Flüssiggas über die Nord-Stream-Infrastruktur durch Polen in die Ukraine geliefert, um die Energiesicherheit dort zu sichern. Dazu erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Petra Federau:

„Das ist der endgültige Beweis für die verlogene Energiepolitik von Bund und Land. Das Terminal wurde den Bürgern als Sicherheit für deutsche Haushalte und Industrie verkauft und dient nun als Durchgangsstation für amerikanisches Gas nach Kiew. Deutsche Familien und Betriebe aber zahlen mit die höchsten Energiepreise Europas, die Industrie baut Arbeitsplätze ab und wandert durch diese schlechten Standortbedingungen ins Ausland ab! 

Gleichzeitig wird nun die ehemalige Nord-Stream-Infrastruktur für ukrainische Interessen genutzt. Wohlgemerkt: Es waren mutmaßlich ausführend Ukrainer, welche die Nord Stream-Pipelines sprengten und Deutschland in eine anhaltende Energiekrise stürzten. Ein zynischerer Umgang mit deutschem Steuergeld ist kaum vorstellbar. In Mukran selbst haben wir seit Monaten massive Überschreitungen der Lärmgrenzwerte und eine versprochene, aber fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Anwohner auf Rügen zahlen den Preis für eine Politik, die nicht der Versorgungssicherheit Deutschlands dient.

Wir fordern im Interesse unserer eigenen Energiesicherheit und für bezahlbare Energiepreise die Reparatur und Reaktivierung von Nord Stream 1 und 2 in der Ostsee. Es wird Zeit, dass endlich wieder Politik im Interesse der eigenen Bevölkerung gemacht wird – und das wird es nur mit der AfD geben.“

AfD-Fraktion MV

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