Seit der Cannabis-Teillegalisierung steigen die cannabisbedingten Krankenhauseinweisungen. Nach aktuellen Auswertungen gab es binnen eines Jahres schätzungsweise 1.359 zusätzliche Krankenhausaufnahmen, darunter Hunderte Fälle von Vergiftungen und cannabisinduzierten Psychosen.*
Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:
„Diese Zahlen zeigen: Legal heißt nicht harmlos. Die Cannabis-Legalisierung war ein gefährliches Experiment auf Kosten der Gesundheit und der Allgemeinheit. Wer Cannabis normalisiert, darf sich über steigende Behandlungsfälle, Vergiftungen, Psychosen und damit auch gesamtgesellschaftliche Kosten nicht wundern.
Besonders fatal ist, dass der Kinder- und Jugendschutz auf der Strecke bleibt. Auch wenn der Konsum für Minderjährige verboten ist, hat die Teillegalisierung die Erreichbarkeit von Cannabis deutlich erhöht. Genau das ist das falsche Signal an junge Menschen, deren körperliche und psychische Entwicklung besonders gefährdet ist.
Das Cannabis-Gesetz in seiner jetzigen Form gehört abgeschafft. Statt Drogenkonsum staatlich zu begleiten oder zu verharmlosen, brauchen wir echte Prävention und Aufklärung, starke Suchtberatungsstellen und konsequentes Handeln gegen jede weitere Normalisierung von Rauschgift.“
*Siehe die Studie des Zentrums für interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS), die in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts veröffentlicht wurde: https://www.aerzteblatt.de/archiv/titel/dae/2026/15/zunahme-cannabisspezifischer-krankenhausaufnahmen-a2f91d03-0142-4a8d-b6d6-608da6ac1257.