Zu der heutigen Ankündigung von Sozialministerin Stefanie Drese, eine Bundesratsinitiative zu Lootboxen auf den Weg zu bringen, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:
„Lootboxen sind ein ernstes Problem, doch das eigentliche Problem ist, dass die Landesregierung seit Jahren jede echte Präventionsmaßnahme blockiert. Der Glücksspielstaatsvertrag eröffnet längst die Möglichkeit, aus den dort erhobenen Steuern Gelder in die Suchtprävention zu lenken. Wir haben mehrfach gefordert, diese Mittel zweckgebunden zu verwenden. Rot-Rot hat das immer wieder abgelehnt. Die Folgen sind unterfinanzierte Beratungsstellen, überforderte Eltern und Kinder, die ohne Aufklärung und Schutzmechanismen den Gefahren digitaler Abhängigkeiten ausgeliefert sind.
Eine Bundesratsinitiative ohne eigene Taten im Land ist reiner Symbolismus und löst kein einziges Problem vor Ort. Wer Jugendschutz wirklich ernst nimmt, darf nicht nur Sonntagsreden halten, sondern muss die vorhandenen Mittel endlich konsequent in Prävention investieren. Ob Suchtprävention, Gewaltprävention oder Drogenprävention: Die rot-rote Landesregierung versagt auf ganzer Linie. Mecklenburg-Vorpommern braucht echte Aufklärung an Schulen, starke Unterstützung für Eltern und verbindliche Schutzmechanismen in den Spielen selbst. Alles andere ist Augenwischerei und bloße PR-Show.“