Im Rahmen der vom Landesjugendring MV und dem Beteiligungsnetzwerk MV durchgeführten Veranstaltung „Jugend im Landtag“ fanden heute Gespräche mit Landtagsabgeordneten über die von den Jugendlichen erarbeiteten Forderungen an die Politik statt. Dazu erklärt die familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Petra Federau:
„Als jemand, die noch Staatsbürgerkunde in den Schulen der DDR erlebt hat, sage ich deutlich: Wir dürfen unsere Kinder nicht erneut zu ideologischen Objekten machen. Junge Menschen brauchen Bildung, Werte und freie Entfaltung – nicht Umerziehung nach der jeweiligen Mode. Die Liste der Forderungen zeigte, wie stark diese Prozesse inzwischen von politischen Leitbildern geprägt sind, die mit den realen Sorgen und Nöten vieler Jugendlicher wenig zu tun haben: Gratis Menstruationsprodukte für ‚Menschen mit Uterus‘. Ich finde es unfassbar, dass Mädchen und Frauen hier nur noch als ‚Menschen mit Uterus‘ bezeichnet wurden. Ich empfinde dieses als Abwertung und Diskriminierung der Frau. Weiterhin kamen die Forderungen nach verpflichtenden Workshops zu Sexismus, dauerhafte Regenbogenflaggen am Landtag, oder ‚demokratische‘ Bildung ab der Kita von politisch einseitigen Vereinen.
Kita und Schulen müssen Orte solider Bildung sein, keine Experimentierräume für politische Einflussnahme. Lesefähigkeit, Mathematik, Ausbildungschancen und Sicherheit im Alltag sind die Themen, die Jugendliche wirklich weiterbringen. Alles andere ist Zirkus für einen linken Machterhalt.
Die AfD steht für eine Rückkehr zur Neutralität in der politischen Bildung, der Förderung von Ausbildungs- und Berufsperspektiven im Handwerk und in der Wirtschaft, eine konsequente Stärkung der öffentlichen Sicherheit sowie die Unterstützung von Familien und Vereinen, die jungen Menschen Halt und Orientierung geben. Wer den Jugendlichen wirklich helfen will, muss die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben schaffen – mit Bildung, Verlässlichkeit und klaren Regeln, nicht mit ideologisch aufgeladenen Projekten.“