Auf dem jüngst beendeten Festival „Jamel rockt den Förster“ griff der Toten-Hosen-Sänger Campino den CDU-Landrat Tino Schomann offen an. Die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern kritisiert in einem Beitrag auf Instagram die bürokratischen Auflagen des Landrates und lobt, dass sich die Festival-Veranstalter erfolgreich dagegen „zur Wehr“ gesetzt hätten. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:
„Das Festival ist zu einer linkspolitischen Kampfveranstaltung verkommen. Der linke Mainstream sieht seine Agenda inzwischen als Goldstandard an, an dem sich alle anderen messen müssen. Sogar die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns kritisiert in einem Instagram-Beitrag den Landrat, die Toten Hosen diffamieren ihn öffentlich. Von einem rechtsstaatlichen Verständnis fehlt jede Spur.
Damit ist eine Grenze überschritten. Herr Schomann macht lediglich seine Arbeit, wenn er rechtliche Schritte prüft und den Rechtsweg ausschöpft. Wir schicken ein SOS: Der Rechtsstaat darf sich nicht den Beleidigungen und Angriffen von Links beugen. Es darf keinen Aktivistenbonus geben, nur weil es sich um prominente Musiker oder sogenannte ‚Demokratiefeste‘ handelt.
Die AfD-Fraktion fordert, dass die öffentliche Förderung für einseitige Polit-Events wie „Jamel rockt den Förster“ beendet wird. Kulturförderung muss neutral sein und darf nicht dazu missbraucht werden, politische Gegner zu verunglimpfen und subtil Stimmung gegen rechtsstaatliche Mittel zu machen.
Wie steht eigentlich die CDU zu dieser Sache?“