Zu den Vorkommnissen an der Oberschule Schleife, wo sogenannte „non-binäre“ Frauen Kindern homosexuelle Pornos gezeigt haben sollen und das von der Amadeu Antonio Stiftung gefördert wurde, erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:
„So sieht Kinderschutz im Jahr 2026 aus. Der Widerspruch könnte größer kaum sein. Große Debatten werden geschwungen, dass Kinder und Jugendliche im Internet vor Pornographie geschützt werden sollen. Im Klassenzimmer bekommen sie sie dann frontal präsentiert.
Dieselben politischen Kräfte, die nach social media-Verboten schreien und schärfere Internetregeln fordern, haben offenbar kein Problem damit, wenn pornographische Inhalte unter pädagogischer Überschrift in der Schule landen. Anschließend heißt es, das entspreche ‚nicht den Qualitätsstandards‘. Welch beruhigende Nachricht! Offenbar besteht der Fehler nicht darin, dass Minderjährigen Material ab 18 gezeigt wurde, sondern dass man sich dabei erwischen ließ.
Die verantwortlichen Aktivisten stammen aus einem Umfeld staatlich finanzierter NGOs, gefördert aus Programmen wie z.B. ‚Demokratie leben!‘, das unter Manuela Schwesig aufgelegt wurde. Seit Jahren fließen Millionen an Organisationen, deren politische Agenda wichtiger als ihre pädagogische Eignung ist. Selbst der Bundesrechnungshof bemängelte fehlende Kontrollen. Der Steuerzahler bezahlt also großzügig, dass seine Kinder mit politischen Botschaften und pornographischen Inhalten ‚aufgeklärt‘ werden.
Und es reicht eben nicht, sich im Nachhinein zu distanzieren oder einzelne Förderungen einzustellen. Notwendig ist eine umfassende Prüfung aller vergleichbaren Projekte, eine Offenlegung sämtlicher NGO-Förderungen im Schulbereich sowie verbindliche Qualitätsstandards und Kontrollen vor jedem Einsatz an Schulen. NGO-Programme gehören auf den Prüfstand, denn wer öffentliche Gelder erhält, muss Transparenz, politische Neutralität und die uneingeschränkte Achtung des Kindeswohls gewährleisten.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen darf niemals ideologischen Experimenten, parteipolitischer Einflussnahme oder der fragwürdigen Agenda von NGOs untergeordnet werden.“