Ikea-Aus in Rostock lässt 280 Arbeitsplätze verloren gehen – Landesregierung muss Verantwortung übernehmen

Zur Schließung des Ikea-Kundenservicecenters in Rostock-Schutow zum 30. September 2026 erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Michael Meister:

„Die Schließung ist ein schwerer Schlag für 280 Mitarbeiter und ihre Familien. Dass der Betriebsrat erst eine halbe Stunde vor der Betriebsversammlung informiert wurde, ist nicht hinnehmbar.

Besonders bitter: Der Standort war seit 2006 in Rostock verwurzelt, die Mitarbeiter wurden erst Anfang des Jahres in den Mutterkonzern eingegliedert — offenbar bereits in Vorbereitung der Schließung. Das wirft Fragen auf.

Wenn ein Konzern wie Ikea einen Standort aufgibt, weil kein tragfähiger Mietvertrag zustande und ein Neubau nicht in Frage kommt, muss sich die Landesregierung fragen lassen, welche Rahmenbedingungen sie für Unternehmen in diesem Land schafft.

Ich fordere Landesregierung und Stadt Rostock auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, den Standort zu erhalten. Sollte die Schließung nicht abzuwenden sein, brauchen die Betroffenen mehr als einen Sozialplan — sie brauchen eine echte Perspektive. Als Rostocker Wahlkreisabgeordneter werde ich im Landtag eine Anfrage verfolgen, welche Kenntnis die Landesregierung von der Schließung hatte und welche Maßnahmen sie ergriffen hat. Die Rostocker verdienen Transparenz, wie viel oder wie wenig die Politik in diesem Fall tat.“

AfD-Fraktion MV

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