Hamburg-Pendler verlieren ICE-Verbindungen – Landesregierung muss es gewusst haben

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung über die Fahrplanausdünnung der Deutschen Bahn erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

„Die Deutsche Bahn nennt es – fast schon zynisch – ein ‚Verbessertes Angebotskonzept‘, dass sie frühmorgens Fernzüge auf der Strecke Rostock-Schwerin-Hamburg streicht. Der Wegfall wird sich ab Mai dieses Jahres auswirken und zwar klar zulasten von Berufspendlern aus Mecklenburg-Vorpommern. Anstatt der ICE-Verbindungen werden Regionalzüge fahren, sodass Betroffene mit deutlich mehr Reisezeit, vollen Zügen oder dem Umstieg auf das Auto konfrontiert werden.

Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern kritisiert diese Fahrplanausdünnung vehement, weil sie unsere Verkehrsinfrastruktur abbaut, Arbeitsplätze belastet und nicht dem Räumlichen Leitbild 2045 der Metropolregion Hamburg entspricht – das Norddeutschland einschließlich Mecklenburg-Vorpommern auf verschiedenen Ebenen vernetzen will.

Da den Linken normalerweise alles auffällt, was ihrer sogenannten ‚Transformation‘ schadet, muss Rot-Rot das registriert haben. Es ist fest davon auszugehen, dass das Kabinett Schwesig über diese für unsere Pendler kollosal schlechte Entwicklung informiert war – und nichts gegen das Aus der ICE-Verbindungen unternahm.“

AfD-Fraktion MV

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