Neue EU-Vorgaben gegen Greenwashing sorgen für Rechtsunsicherheit beim Regionalsiegel „Natürlich aus MV“, das von rund 150 Produzenten genutzt wird. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD Fraktion, Martin Schmidt:
„Freier Handel und ein fairer Binnenmarkt sind richtig. Aber die EU schießt mit ihrer Regulierung erneut über das Ziel hinaus. Regeln gegen Greenwashing dürfen nicht dazu führen, dass regionale Produzenten aus Angst vor Abmahnungen auf bewährte Herkunftskennzeichnungen verzichten.
Dabei muss man klarstellen, dass regionale Herkunftsangaben nicht grundsätzlich verboten werden. Die neuen Vorgaben richten sich vor allem gegen nicht ausreichend belegte Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Gerade die dadurch entstehende Rechtsunsicherheit ist das Problem.
Die Landesregierung muss deshalb schnell für eine rechtssichere Lösung sorgen. Mecklenburg-Vorpommern braucht ein klares Regionalsiegel, das Herkunft und regionale Wertschöpfung sichtbar macht, ohne zusätzliche Umweltversprechen abzugeben. Regionale Produkte müssen für Kunden auf den ersten Blick erkennbar bleiben.“