Zu Berichten über ein Gewaltverbrechen in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), bei dem eine 27-jährige Frau von einem abgelehnten Asylbewerber aus Benin vergewaltigt worden sein soll, erklärt der migrationspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, Jan-Phillip Tadsen:
„Dass eine junge Frau am helllichten Tag Opfer einer schrecklichen Vergewaltigung wird, macht fassungslos. Genauso skandalös ist jedoch das behördliche Schweigen über diesen Vorfall. Erst durch Recherchen von Medien wurde mehr als drei Wochen nach der Tat bekannt, dass der mutmaßliche Täter ein abgelehnter Asylbewerber ist, der sich illegal in Deutschland aufhält und gegen seine Ausreise klagt. Dass Polizei und Staatsanwaltschaft eine derart schwerwiegende Tat mitten im Landtagswahlkampf über Wochen nicht transparent kommunizieren, hinterlässt einen extrem bitteren Beigeschmack.
Wer nach Ablehnung seines Asylantrags ausreisepflichtig ist und Sicherheitsrisiken birgt, darf sich nicht frei in unseren Städten bewegen. Eine konsequente Unterbringung ausreisepflichtiger Straftäter und Personen mit Gewaltpotenzial in dezentralen Ausreiseeinrichtungen mit Abschiebungshaft ist notwendig, um die Bevölkerung wirksam zu schützen.
Der Tatverdächtige hielt sich offenkundig weiter in Deutschland auf, um Rechtsmittel auszuschöpfen. Um falsche Anreize zum Verbleib im Land abzuschaffen, muss für ausreisepflichtige Personen maximalintensiv auf Sachleistungen umgestellt werden.
Die Ignoranz der rot-roten Landesregierung gegenüber solchen Tätern und Taten ist eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit unserer Bürger. Frau Schwesigs Haltung in der Migrationsfrage zeigte fünf Jahre voller Willenlosigkeit. Es ist daher überfällig, landesspezifische Maßnahmen gegen solche Fälle umzusetzen.“