Zur stark gesenkten Konjunkturprognose durch Wirtschaftsforschungsinstitute erklärt der wirtschafts- und finanzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Martin Schmidt:
„Die drastisch nach unten korrigierte Wachstumsprognose ist ein deutliches Warnsignal. Man erwarte laut dem IWH lediglich einen Zuwachs von 0,7 Prozent, für Deutschland insgesamt sogar nur 0,6 Prozent Wachstum. Diese schwache Entwicklung wird auch für Mecklenburg-Vorpommern spürbare Folgen haben, insbesondere durch sinkende Steuereinnahmen und wachsenden finanziellen Druck auf öffentliche Haushalte. Explodierende Energiepreise infolge internationaler Konflikte treffen unsere Wirtschaft ins Mark.
Es ist jetzt zwingend erforderlich, alle staatlichen Belastungen auf Energie unverzüglich zu senken oder auszusetzen. Gleichzeitig braucht es einen Nachtragshaushalt, um die Folgen der Preissteigerungen abzufedern, die Finanzierung des kommunalen Nahverkehrs sicherzustellen und die Versorgung mit Kraftstoffen sowie Erdgas langfristig planbar zu machen. Ohne entschlossenes Gegensteuern drohen weitere Wohlstandsverluste und eine nachhaltige Schwächung unseres Industriestandortes.
Darüber hinaus muss die Landesregierung eine umfassende Resilienzstrategie für den Fall einer dauerhaften Unterversorgung mit Energie entwickeln. Entscheidend ist zudem, dass sich Mecklenburg-Vorpommern auf Bundesebene vehement gegen jede Form von Steuererhöhungen stellt. In einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit darf der Staat die Bürger und Unternehmen nicht zusätzlich belasten, sondern muss aktiv zur Stabilisierung beitragen.“