Berichten zufolge könnten angesichts bestimmter Wahlergebnisse Touristen auf Rügen und in ganz Mecklenburg-Vorpommern ausbleiben. 2025 verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern 33,3 Millionen Übernachtungen und damit das zweitbeste Ergebnis seit der Wiedervereinigung und ein Plus gegenüber den Vorjahren. Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Paul Timm:
„Wer schürt denn Angst und Unsicherheit? Es ist Manuela Schwesig mit ihrer ‚Wählt mich oder den Untergang‘-Rhetorik. Dabei war es die rot-rote Landesregierung selbst, die im Umgang mit dem Tourismusverband massivste Unruhe in einen der wichtigsten Wirtschaftszweige unseres Bundeslandes gebracht hat. Einen Unterausschuss und eine Neugründung später gab es zwar schlechte Presse und viel Frust, aber keine stichhaltige Verbesserung zu vorher. Die Belastungen für den Tourismus kommen nicht aus den Wahllokalen, sondern aus Schwerin: überbordende Bürokratie, unsichere Förderpraxis und eine marode Anbindung.
Die Gäste kommen nicht trotz, sondern unabhängig von den Wahlprognosen. Wir brauchen als keine Stimmungsmache auf dem Rücken der Hoteliers, Vermieter und Gastronomen, sondern die konkrete Fortentwicklung der Tourismusbranche.
Die AfD-Fraktion forderte u.a. die Saisonverlängerung durch ganzjährige, landestypische Angebote – Gesundheitstourismus, Kur- und Heilbäder, Familientourismus – statt den Fokus auf den Sommer zu setzen. Die landesweite Tourismusabgabe gehört abgeschafft, sie schröpft den Mittelstand. Die Kurabgabe gehört digitalisiert und Einheimische entlastet. Kleine Betriebe brauchen unbürokratische Kreditrahmen für Investitionen, schnellere Genehmigungen und bezahlbare Energie. Gezielte Förderung von Leuchttürmen und Seebädern statt Gießkannen-Prinzip und Aktionismus.“