Bischof mit fragwürdiger Rechtsauffassung: Alle Menschen sind Gottes Ebenbilder

„Alle Menschen sind Gottes Ebenbilder“, unter dieser Überschrift bekräftigt der evangelische Bischof Jeremias im Interview des Nordkurier vom 4. April seine kürzlich in einem Bischofswort zur Landtagswahl ausgesprochene Warnung vor der AfD. Er betont nochmals, dass alle Menschen Ebenbilder Gottes seien. Dies gelte für alle Menschen gleichermaßen. Dabei dürfe es keine Abstufungen zwischen unterschiedlichen Gruppen geben. Die AfD erkenne diese Gleichwertigkeit der Menschen nicht an und verletze damit die Menschenwürde. Sie sei deshalb für Christen nicht wählbar. Hierzu erklärt der rechtspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Horst Förster:„Das kann so nicht stehen bleiben. Was der Bischof hier mit der moralischen Autorität seines Amtes verkündet und im Interview nochmals bekräftigt, ist nicht das Wort Gottes, sondern Wahlkampf gegen die AfD. Dabei steht seine Begründung auf tönernen Füßen. Denn die AfD als säkulare Partei stützt ihr Bekenntnis zur Menschenwürde nicht auf die Gottesebenbildlichkeit, sondern allein auf Art. 1 des Grundgesetzes.Alles Weitere sind Unterstellungen. Denn selbstverständlich erkennt die AfD die grundsätzliche Gleichwertigkeit der Menschen an. Die Menschenwürde verbietet der Politik aber nicht, Tatsachen, die für das gedeihliche Zusammenleben der Menschen und den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft von Bedeutung sind, wahrzunehmen und daraus politische Schlüsse zu ziehen.Deshalb lehnt die AfD als Rechtstaatspartei eine illegale Massenmigration, insbesondere von Menschen aus kulturfremden Regionen ab und fordert in Durchsetzung des Rechts die Rückkehr jener, die kein Bleiberecht haben. Mit gut integrierten Ausländern, die hier ihr Zuhause gefunden haben und sich unserem Land verbunden fühlen, hat die AfD keine Probleme.Wenn der Bischof sich schon in die Politik einmischt, dann sollte er bedenken, dass sich die Probleme, speziell die Folgeprobleme der illegalen Migration, nicht mit der reinen Lehre eines Bibelwortes lösen lassen. Wie politisch der Bischof allerdings hier agiert und was ihn dabei treibt, beantwortet sich entlarvend deutlich in seiner Antwort auf die Frage, wie er denn zu den anderen politischen Akteuren in Mecklenburg-Vorpommern stehe. Statt zu antworten spricht er soziale Probleme an. Keine Silbe in Richtung einer anderen Partei oder Linksextremismus. Es geht dem Bischof allein darum, die AfD mit dem moralischen Gewicht seines Amtes als unwählbar hinzustellen. Allen anderen Parteien gibt er damit sozusagen seinen Segen. Das wird den mündigen Bürger mit seiner kritischen Vernunft allerdings kaum beeindrucken.“

AfD-Fraktion MV

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