Bahn-Kuhhandel der rot-roten Landesregierung: Frühverbindungen erkauft – dafür mehrere Fernzüge gestrichen?

Laut der Bahngewerkschaft EVG droht Mecklenburg-Vorpommerns größten Städten Rostock und Schwerin durch den Einstieg des italienischen Bahnunternehmens Italo die Streichung von 30 IC/ICE-Fernverbindungen. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Stephan J. Reuken:

„Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat mit Steuergeldern eine Früh-ICE-Verbindung von Rostock über Schwerin nach Hamburg teuer erkauft. Ein durchschaubares Wahlkampfmanöver und ein Kuhhandel: Die jetzt im Raum stehenden Streichungen von 30 Fernverbindungen wären ein herber Rückschlag für die Mobilität der Menschen in unserem Bundesland, ein schwerer Schlag gegen die wirtschaftliche Entwicklung und für die Ministerpräsidentin eine Bankrotterklärung sondergleichen. Das ist keine vorausschauende Verkehrspolitik im Interesse der Pendler und der Wirtschaft, sondern planloses Stückwerk auf Kosten der Steuerzahler.

Manuela Schwesig sollte schleunigst für Klarheit sorgen und bei Bundesverkehrsminister Schnieder Bedingungenaushandeln. Sollte Die Bahn verdrängt werden, muss Italo gleichwertigen Ersatz liefern. Der Anschluss Schwerins und Rostocks an den Fernverkehr darf nicht zur Debatte stehen, im Gegenteil: Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern fordert den Ausbau des Fernverkehrsangebots. Die flächendeckende, verlässliche Anbindung unseres Bundeslandes ist nicht verhandelbar.“

AfD-Fraktion MV

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