In einer Pressemitteilung behauptet der Chef der Staatskanzlei Patrick Dahlemann in Bezug auf die beitragsfreie Kita, das „A“ in „AfD“ stehe für „asozial“. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Kramer:
„Wer politische Gegner als asozial diffamiert, zeigt vor allem eines: Unsouveränität und Argumentationsarmut. Diese Wortwahl ist eines Chefs der Staatskanzlei unwürdig und belegt, wie nervös die SPD angesichts der politischen Realität inzwischen agiert. Die AfD steht seit Jahren klar zur beitragsfreien Kita – sie war bereits 2016 fester Bestandteil unseres Wahlprogramms. An dieser Position hat sich nichts geändert.
Unredlich ist vielmehr das Vorgehen der Ministerpräsidentin und ihrer Landesregierung: Die SPD schmückt sich mit der Beitragsfreiheit, lässt aber die Kommunen mit den Kosten und strukturellen Problemen weitgehend allein. Die beitragsfreie Kita darf kein dauerhaftes Wahlkampfmantra sein, hinter dem sich finanzielle Verantwortungslosigkeit versteckt. Wir stehen zur Entlastung der Familien – aber auch zur fairen Finanzierung und zur Ehrlichkeit gegenüber Städten und Gemeinden. Genau daran scheitert die SPD.“