Während in westdeutschen Regionen von der geplanten Entlastung der Bundesregierung von einer Absenkung bis zu 2,58 Cent pro Kilowattstunde profitieren, beträgt diese in Mecklenburg-Vorpommern nur 1,27 Cent. Dazu erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Petra Federau:
„Dass die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern bei den Stromkosten nur zur Hälfte entlastet werden sollen, ist zwar ein Schlag ins Gesicht für die Menschen im Nordosten, aber keineswegs überraschend. Diese Entwicklung war erwartbar, denn die Wurzel allen Übels liegt im Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem politisch erzwungenen Ausbau der sogenannten erneuerbaren Energien. Mecklenburg-Vorpommerns Bürger sind aufgrund der massiven Windkraft- und Solareinspeisung besonders stark von der Energiewende betroffen, zahlen ohnehin die höchsten Netzentgelte und sollen am Ende auch noch weniger Entlastung bekommen? Genau das ist die logische Folge einer ideologisch verblendeten Energiepolitik, die wetterabhängige Zufallsenergie über Versorgungssicherheit und gesunden Menschenverstand stellt.
Die AfD-Fraktion sagt klar: Schluss mit dieser ungerechten Doppelbelastung! Wir fordern die sofortige Abschaffung des EEG, die Rückkehr zu grundlastfähigen und bezahlbaren Energieformen wie Kernkraft und moderner Kohletechnik, die Reparatur der Nord-Stream-Pipelines und den sofortigen Stopp des weiteren Windkraftausbaus, solange es keine sicheren Speicherlösungen gibt. Nur so können wir wieder zu einer zuverlässigen, planbaren und fairen Energieversorgung kommen.
Die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern haben ein Recht auf gleiche Entlastung wie die Menschen in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Solange SPD, Grüne und CDU an der gescheiterten Energiewende festhalten, werden unsere Haushalte und unser Mittelstand immer tiefer belastet. Wir brauchen endlich eine realistische Energiepolitik – im Interesse unserer Bürger und unserer Wirtschaft.“