Zur Berufung von Daniel Seiffert (Linke) als Geschäftsführer der Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern erklärt der naturschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thore Stein:
„Diese Besetzung wirft erhebliche Fragen auf. Entscheidend für seine Ernennung war wohl mindestens das richtige Parteibuch. Rot-Rot sichert sich mit Versorgungsposten gezielt Einfluss auch über die aktuelle Legislaturperiode hinaus. Das ist kein Einzelfall: Schon die Besetzung der Lottogesellschaft mit der früheren Staatssekretärin Elisabeth Aßmann hat gezeigt, dass die scheidende Koalition ihre Netzwerke systematisch absichert. Anstatt Verantwortung an fachlich unabhängige Persönlichkeiten zu übertragen, werden Mandatsträger der Linken und SPD alimentiert.
Die Wahrheit ist: Rot-Rot hat Angst, bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr in Regierungsverantwortung zu bleiben. Deshalb werden Parteikader schnell noch in Positionen gehievt, die ihnen sichere Bezüge und Einfluss garantieren. Das ist nichts anderes als blanker Machtmissbrauch zulasten der Steuerzahler und wider dem Leistungsgedanken. Posten in Stiftungen, Gesellschaften und Aufsichtsräten sollten ausschließlich nach fachlicher Eignung und in transparenten, öffentlichen Verfahren vergeben werden. Parteibuch und Versorgungsgedanke dürfen in einem demokratischen Rechtsstaat keine Rolle spielen.“