Linke Journalisten und Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei haben erneut eine gezielte Kampagne gestartet. Diesmal richtet sich die Empörungsmaschinerie gegen ein Mitglied einer studentischen Burschenschaft, das für CDU-Politiker Philipp Amthor arbeitet. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD, Nikolaus Kramer:
„Ein altbekanntes Muster: Linke Meinungsmacher und ihre politischen Mitstreiter arbeiten mit Diffamierungen, Dramatisierungen und offenkundigen Unwahrheiten. Alles, was nicht in ihr verengtes ideologisches Weltbild passt, wird an den Pranger gestellt. Man versucht, jungen Menschen die berufliche Existenz zu zerstören, nur weil sie einer traditionsbewussten Studentenverbindung angehören.
Die eigentliche Frage ist doch: Wo leben wir eigentlich, wenn Politiker und Journalisten sich zum ideologischen Wächterrat aufschwingen und Gesinnungsprüfungen über Biographien und Zugehörigkeiten abhalten? Das ist kein demokratischer, sondern ein totalitärer Ansatz. Er hat zum Ziel, Menschen, die als kulturelle Abweichler qualifiziert werden, auszuschalten.
Bemerkenswert ist, dass jene Linken, die sich anmaßen, im Besitz moralischer Überlegenheit zu sein, schwindenden Rückhalt in der Bevölkerung haben. Ihre selbsternannte Rolle als moralische Speerspitze wird von den Menschen zurecht hinterfragt oder gar nicht mehr ernst genommen. Stattdessen wenden sich die Bürger jenen Kräften zu, die Klarheit, Ehrlichkeit und den Schutz der Freiheit des Einzelnen nicht nur verkünden, sondern glaubhaft dafür ins Feld gehen. Das sich weite Teile der Linken mit linksextremen Gewalttätern solidarisch erklären, distanziert Menschen mit Anstand und gesundem Menschenverstand zusätzlich.
Übrigens darf die CDU gerne ihre Karten auf den Tisch legen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele CDU-Abgeordnete selbst Burschenschafter sind und hierfür beste Vorbilder haben: Konrad Adenauer, Kurt-Georg Kiesinger und Friedrich Merz waren bzw. sind Mitglieder von Studentenverbindungen. Wer Burschenschaften pauschal diffamiert, greift damit auch die CDU an. Diese sollte sich ohnehin fragen, ob sie dauerhaft vor dem linken Zeitgeist kuschen will oder ob sie den Mut findet, die eigene Mitglieder und traditionellen Bindungen mit geradem Rücken zu verteidigen. Wer linken Empörungsritualen folgt, verliert immer weiter seine Glaubwürdigkeit.
Wir als AfD-Fraktion stehen robust gegen diese Gesinnungspolitik. In einem freien Land muss es möglich sein, unterschiedliche Auffassungen und Lebenswege zu haben, ohne dass sich Hexenjagden entfachen. Wir stehen für Respekt vor Traditionen, Meinungsfreiheit und für eine politische Kultur, in der Argumente zählen, ein.“