Olympia-Entscheidung: Warnemünde bleibt ein starker Sportstandort

Der Deutsche Olympische Sportbund hat sich für München als deutschen Bewerber um die Olympischen und Paralympischen Spiele entschieden. Damit soll Kiel Austragungsort der Segelwettbewerbe werden. Dazu erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Enrico Schult:

„Natürlich hätten wir uns eine Entscheidung für KölnRheinRuhr und damit für Rostock-Warnemünde gewünscht. Wir gratulieren München und Kiel zu ihrem Erfolg und wünschen der deutschen Bewerbung für den weiteren Weg natürlich alles Gute.

Für Rostock-Warnemünde ist die Entscheidung dennoch kein Grund, den Blick zurückzurichten. Die Bewerbung hat gezeigt, welches Potenzial unser Standort besitzt: ein hervorragendes Segelrevier, den Bundesstützpunkt, die Sportschule, vorhandene Hafeninfrastruktur und eine lange Wassersporttradition. Dass Warnemünde bis zuletzt als möglicher olympischer Segelstandort im Rennen war, ist eine Anerkennung dieser Stärken.

Daran gilt es jetzt anzuknüpfen. Sport ist weit mehr als ein olympisches Großereignis. Er bringt Menschen zusammen, begeistert Kinder und Jugendliche, stärkt Vereine und schafft Gemeinschaft. Die Aufmerksamkeit, die Warnemünde durch die Bewerbung erfahren hat, sollte deshalb genutzt werden, um den Leistungs-, Kinder-, Jugend- und Breitensport in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu stärken.

Auch ohne Olympia bleibt Warnemünde ein starker Sportstandort mit großem Potenzial. Umso wichtiger ist es jetzt, die guten Bedingungen für Sportler, Vereine und unseren Nachwuchs weiter zu sichern und gezielt auszubauen.“

AfD-Fraktion MV

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