Zur aufkommenden Diskussion über die Verteilung der Ressorts in einer potentiellen künftigen Regierung der Wahlverlierer SPD, Linke und Grüne erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion Thore Stein:
„Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern und vor allem die Menschen im ländlichen Raum werden einen hohen Preis zahlen müssen für den Machterhalt von Frau Schwesig. Nach ihrer Wahlniederlage braucht die SPD nunmehr auch die Grünen für eine Regierungsbildung und diese werden sich ihre Beteiligung an einer rot-rot-grünen Koalition teuer bezahlen lassen.
Der Griff nach dem Agrarministerium ist nur die logische Konsequenz, denn die Grünen haben im Wahlkampf immer wieder den sogenannten Klimaschutz als zentrale politische Forderung betont. Für die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und alle Bewohner des ländlichen Raums sind die Folgen kaum abschätzbar. Der Ausbau der Windenergie wird forciert werden, die Flächenumwidmungen für Renaturierung, Wiedervernässung und PV-Anlagenbau werden das Antlitz unserer Heimat dramatisch verändern. Die Agrarbranche mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen hat bereits unter dem grünen Agrarminister Özdemir bitter erfahren dürfen, was es heißt unter einem grünen Minister wirtschaften zu müssen.
Die berufsständigen Verbände des ländlichen Raumes müssen sich die Frage stellen, ob sie dieser politischen Entwicklung nicht auch Bahn gegeben haben, mit ihren zögerlichen Bekenntnissen zur notwendigen politischen Wende in diesem Land. Selbstverständlich wird die AfD-Fraktion in den kommenden Jahren auch weiterhin für die Interessen der Menschen im ländlichen Raum eintreten und bietet allen Verbänden, Interessensvertretungen und Institutionen bereits jetzt aktiv ihre Gesprächsbereitschaft an. Wir müssen den ländlichen Raum gemeinsam verteidigen.“