Zur heutigen Anhörung im Agrarausschuss anlässlich der vermeintlichen Rettung eines vor der Insel Poel gestrandeten Wals erklärt der naturschutzpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Thore Stein:
„Minister Backhaus hat sich getrieben von der Idee einen eigenen ‚Gummistiefel-Moment‘ zu erzeugen, erinnert sei an den massiven Popularitätszugewinn von Gerhard Schröder in Zusammenhang mit der Flutkatastrophe 2022, politische Fehlentscheidungen getroffen, die seine Eignung als Minister deutlich in Frage stellen.
Till Backhaus hat sich gegen die eigenen Experten gestellt, hat Gutachten ignoriert und die eigene PR-Show über Rationalität und wissenschaftliche Expertise gestellt. Offenbar getrieben von dem Wunsch im Vorfeld des Landtagswahlkampfes das eigene Ansehen zu polieren, wurde ein Rettungsversuch zugelassen, der in letzter Konsequenz mit dem Tod des Tieres endete.
Wenn sich Minister Backhaus jetzt hinstellt und behauptet, die Rettung des Tieres ‚bis zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommerns‘ sei ein Erfolg gewesen, da das Tier das Hoheitsgebiet des Landes lebend verließ, ist das nichts als blanker Hohn.
Wer Emotionalität über Rationalität stellt, der hat seine eigene Eignung negiert. Herr Backhaus sollte seinen Hut nehmen und nach vielen Jahrzehnten im Amt in den Ruhestand gehen.“