Die heutige Sondersitzung des Bildungsausschusses zur exorbitant hohen Durchfallquote im diesjährigen Abiturjahrgang am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow kommentiert der bildungspolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Enrico Schult, wie folgt:
„Das war wieder einmal typisch rot-rot. Da fällt ein ganzes Drittel durch den Abiturjahrgang in Hagenow und die Landesregierung hat nichts Besseres zu tun, als alles mit einem feinsäuberlich zusammengestellten Bericht und allgemein gehaltenen mündlichen Beruhigungspillen zu verklären. Dabei ist die dramatische Lage offensichtlich. Nicht nur, dass Mecklenburg-Vorpommern die höchste Abitur-Durchfallquote aller Bundesländer hat, nein, sie steigt sogar noch seit fünf Jahren!
Auch wenn Hagenow landesweit ein besonderer Fall ist, wird hier deutlich, dass das Bildungssystem in MV mit dysfunktionalen Strukturen zu kämpfen hat. Wenn die Lehrer nicht da sind, nicht entsprechend ausgebildet sind, der Unterricht permanent ausfällt, das Unterrichtsmaterial veraltet ist, mehr Wert auf politische Bildung, Indoktrination durch NGOs und Gender-Wahn als auf MINT-Fächer und ökonomische Bildung gelegt wird, dann landet man bestenfalls im Mittelfeld der Bundesländer mit Tendenz nach unten.
Wir als AfD-Landtagsfraktion MV fordern deswegen seit Langem die Rückkehr zur echten Leistungskultur an den Schulen. Das bedeutet fördern und fordern. Denn natürlich sind die Schüler gefordert, die Anstrengungsbereitschaft zu zeigen, um das Abitur – mithin der höchste allgemeinbildende Schulabschluss in Deutschland – zu erreichen. Das kann nur gelingen, wenn die Lehrer hoch qualifiziert und die Schulen technisch wie baulich modern ausgestattet sind. Alles andere geht zu Lasten unserer Schüler und somit unserer Zukunft. Eine echte Kehrtwende in der Bildungspolitik kann es nur mit der AfD geben!“, so Enrico Schult.
Ergänzend äußert sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jan-Phillip Tadsen:
„Das Bildungsministerium hat heute keine echte Aufklärung über die Problemlage in Hagenow betrieben. Gleichzeitig präsentierte es eine Maßnahmen-Artillerie, die vermutlich zur allgemeinen Verunsicherung vor Ort noch beitragen wird. Weitere Aufklärung des eigentlichen Sachverhalts ist selbstredend jetzt sogar noch nötiger als zuvor. Dies muss objektiv und auf der Grundlage belegbarer Fakten geschehen. Einseitige Schuldzuweisungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht hilfreich, da waren sich alle Anwesenden heute einig.“