MV direkt betroffen: Bundesregierung setzt Kürzungspolitik gegen unsere Bauern fort

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht Kürzungen im Agrarbereich vor. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Jens Schulze-Wiehenbrauk:

„Seit Jahren werden unsere Landwirte mit immer neuen Auflagen, Bürokratie und steigenden Kosten belastet. Nun sollen sie auch noch mit weniger Unterstützung auskommen. Wer gleichzeitig höhere Anforderungen stellt und die finanziellen Mittel kürzt, gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und beschleunigt das Höfesterben.

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung ist ein erneutes Signal gegen unsere heimische Landwirtschaft und gegen den ländlichen Raum. Während die Bundesregierung an immer neuen Milliardenprojekten festhält, wird ausgerechnet dort gekürzt, wo unsere Versorgungssicherheit und die Zukunft unserer Dörfer gesichert werden müssen. Nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes summieren sich die Kürzungen unter anderem bei der Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes‘ (GAK), bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft sowie bei Programmen zur ressourcenschonenden Landwirtschaft auf mehr als 100 Millionen Euro. Gerade ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern, das in besonderem Maße auf eine leistungsfähige Landwirtschaft und funktionierende ländliche Infrastruktur angewiesen ist, droht weiter ins Hintertreffen zu geraten.

Die AfD-Fraktion fordert stattdessen eine konsequente Stärkung der Landwirtschaft: Fördermittel müssen dort ankommen, wo sie einen echten Mehrwert schaffen. Also auf den Höfen und in den ländlichen Räumen, statt in immer neuen Verwaltungsstrukturen und ideologisch motivierten Prestigeprojekten. Wer Versorgungssicherheit ernst nimmt, darf die Landwirtschaft nicht kaputtsparen. Mecklenburg-Vorpommern braucht starke Bauern und keine weitere Kürzungsrunde aus Berlin.“

AfD-Fraktion MV

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