Der durch das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege herausgegebene Denkmalreport 2025 skizziert erneut die gewaltige Herausforderung, die der Erhalt der unzähligen Baudenkmäler und unserer Kulturlandschaft nach wie vor mit sich bringt. Dazu erklärt der denkmalschutzpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thore Stein:
„Der nunmehr veröffentlichte Bericht zur Arbeit der Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern zeigt erneut, wie wertvoll die Arbeit der Behörde für unser Land ist, wofür den Mitarbeitern, aber auch den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Denkmalpflegern zu danken ist.
Bedauernswert und erneut Anlass zur Kritik bietet die landeseigene Förderung. Seit Jahren sinkt die Bewilligungsquote der gestellten Anträge auf Fördermittel ab und es können nur noch die wichtigsten und dringlichsten Anliegen, die oft nur noch Notsicherungen umfassen, umgesetzt werden. Private Bauherren, das Rückgrat des Denkmalerhalts in unserem Land, haben inzwischen resigniert und jedwede Hoffnung auf landesseitige Unterstützung aufgegeben. Seit Jahren fordern wir hier eine adäquate Ausstattung mit Landesmitteln, um das enorme wirtschaftliche Potential für Handwerk und Tourismus auszuschöpfen. Der jährliche Denkmalreport verdeutlicht diese politische Forderung regelmäßig.
Bemerkenswert dagegen ist ein umfassender Beitrag zum Umgebungsschutz und den für die Kulturlandschaft so wichtigen Sichtbezügen. Zwischen den Zeilen wird hier deutliche Kritik an den inzwischen brachialen Eingriffen in die gewachsene Kulturlandschaft durch die Energiewende geübt. Dabei wird sich allerdings nur auf das Weltkulturerbe Schwerin bezogen, dabei sind die Maßstäbe auch auf viele weitere Landesteile auszudehnen.
Die AfD-Fraktion hat den Schutz dieser von Menschenhand erschaffenen Kulturräume bereits mehrfach deutlich gefordert. Der Landschafts- und Kulturschutz darf nicht zugunsten einer fehlgeplanten Energiepolitik geopfert werden. Mecklenburg-Vorpommern verspielt sonst einen seiner letzten Schätze.“