Zur Forderung von Landwirtschaftsminister Till Backhaus nach einer Abschaltung des Kraftwerks Rostock erklärt die energiepolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Petra Federau:
„Mit seiner Forderung nach einem Aus für das Kraftwerk Rostock fällt SPD-Minister Till Backhaus den Bürgern, Arbeitnehmern und Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns in den Rücken. Während viele Menschen unter hohen Energiepreisen leiden und die Versorgungssicherheit zunehmend unter Druck gerät, setzt sich Backhaus für die Stilllegung eines leistungsfähigen Kraftwerks ein, das einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Energieversorgung leistet.
Besonders bemerkenswert ist, dass ein Minister der Landesregierung nicht etwa für die Interessen Mecklenburg-Vorpommerns kämpft, sondern sich an den grünen Umweltminister Baden-Württembergs wendet, um die Abschaltung eines Kraftwerks im eigenen Bundesland voranzutreiben. Damit macht sich Backhaus zum Vollstrecker grüner Ideologie und stellt Klimadogmen über die Interessen der Bürger.
Die SPD Mecklenburg-Vorpommern muss sich erklären. Will sie tatsächlich zulassen, dass bewährte Kraftwerkskapazitäten vernichtet werden, obwohl keine gleichwertigen und verlässlich verfügbaren Alternativen bereitstehen? Wer die Abschaltung des Kraftwerks Rostock fordert, gefährdet die Versorgungssicherheit, schwächt den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern und riskiert weiter steigende Energiepreise.
Der Vorgang zeigt einmal mehr, wie weit sich die SPD von den Sorgen der Menschen entfernt hat. Statt für sichere und bezahlbare Energie einzutreten, übernimmt sie die Forderungen der Grünen und arbeitet aktiv daran mit, die industrielle Grundlage unseres Landes zu schwächen.
Wir als AfD-Fraktion sagen ganz klar: Das Kraftwerk Rostock muss erhalten bleiben, solange keine gleichwertigen, bezahlbaren und dauerhaft verfügbaren Alternativen zur Verfügung stehen. Mecklenburg-Vorpommern braucht eine Energiepolitik der Vernunft und Versorgungssicherheit, keine ideologisch motivierten Abschaltkampagnen.“