Laut des gestern vorgestellten Paritätischen Armutsberichtes 2026 liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einer Armutsquote von 16,8 Prozent weiterhin auf hohem Niveau über dem Bundesdurchschnitt. Seit 2021 ist die Quote gar um 2,7 Prozentpunkte gestiegen. Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Thomas de Jesus Fernandes:
„Die schönen Worte der Ministerpräsidentin werden von der Realität konterkariert: Manuela Schwesigs ‚Land zum Leben‘ ist für viele Menschen längst zum Land der Armut geworden. Die Bürger erleiden durch die Sozialdemokratie seit 28 Jahren Mangel- und Armutsverwaltung. Ohne Länderfinanzausgleich und neue Schulden sähe es im Bundesland düster aus.
Hauptfaktor für den Armutsanstieg dürften die irrsinnigen Coronamaßnahmen und deren Folgen gewesen sein, für die bis heute niemand geradestehen musste. Jede Aufklärung wird von rot-rot unterbunden; oben drauf kommen überbordende Bürokratie, die hohe Steuer- und Abgabenlast sowie eine verfehlte Migrationspolitik haben das Land und seine Finanzen geschwächt. Einbrechende Geburtenraten strafen der rot-roten Verheißung vom ‚Familienland MV‘ Lügen.
Statt Umverteilung und dem staatlichen Griff ins Portemonnaie braucht es eine spürbare Entlastung von Bürgern und Unternehmen bei Steuern und einen massiven Bürokratieabbau. Arbeit soll sich wieder lohnen und echte Lohnsteigerungen durch freiheitliches Wirtschaften ermöglichen. Der Sozialstaat muss für jene da sein, die ihn brauchen, aber keine Hängematte für Nutznießer bieten.“