Geschlechtsdysphorie bei Jugendlichen vervierfacht – Politik trägt Mitverantwortung für diese Entwicklung

Eine aktuelle Studie der Universität und Uniklinik Münster und der Uniklinik Hamburg-Eppendorf zeigt, dass sich die Zahl der Jugendlichen mit einer Diagnose einer Geschlechtsdysphorie seit dem Jahr 2010 nahezu vervierfacht hat. Während die Ursachen für diesen dramatischen Anstieg noch immer nicht abschließend geklärt sind, weigern sich viele politische Verantwortliche, die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen überhaupt kritisch zu hinterfragen. Dazu erklärt die familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern, Petra Federau:

„Wenn sich die Zahl der betroffenen Jugendlichen innerhalb weniger Jahre vervierfacht, dann kann die Politik ihre Mitverantwortung nicht länger leugnen. Kinder werden heute bereits im Kindergarten- und Grundschulalter mit Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt konfrontiert. Ihnen wird vermittelt, Geschlecht sei frei wählbar und die biologische Realität lediglich eine von vielen Möglichkeiten. Wer solche Inhalte politisch fördert, darf sich über die Folgen nicht wundern.

Unserer Ansicht nach tragen insbesondere entsprechende Bildungspläne, staatlich finanzierte Programme, ideologisch geprägte NGOs sowie große Teile der Medien dazu bei, dass Kinder und Jugendliche immer früher mit Fragen ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität bedrängt werden. Statt Kinder ungestört aufwachsen zu lassen, wird ihnen zunehmend eingeredet, sie müssten ihre Identität hinterfragen. Das ist keine neutrale Bildung. Kinder brauchen Schutz, Orientierung und Stabilität fernab von politischer oder ideologischer Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Besonders kritisch sind Veranstaltungen und Bildungsangebote, bei denen bereits kleine Kinder mit Themen konfrontiert werden, die ihrem Alter nicht entsprechen. Wenn Travestiekünstler in Kindergärten auftreten, Vorschulkinder mit Fragen der Geschlechtsidentität beschäftigt werden und wenn Schulen immer stärker zum Schauplatz ideologischer Umerziehungsversuche werden, dann hat das mit kindgerechter Bildung nichts mehr zu tun. Aus unserer Sicht wird hier eine Grenze überschritten, die dem Kindeswohl nicht dient.

Während andere Staaten ihren bisherigen Umgang mit Geschlechtsdysphorie kritisch überprüfen und wissenschaftliche Erkenntnisse neu bewerten, setzen Land und Bund ihren ideologischen Kurs unbeirrt fort. Eine ernsthafte Debatte über mögliche Ursachen des massiven Anstiegs von Geschlechtsdysphorie wird weitgehend vermieden.

Die AfD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern bekräftigt daher ihre Forderungen:

•             die sofortige Beendigung ideologischer Programme zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in Kitas und Schulen

•             die Rückkehr zu einer altersgerechten Bildung ohne politische Beeinflussung

•             die konsequente Achtung des Elternrechts gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes

•             eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung der Ursachen des starken Anstiegs von Geschlechtsdysphorie

•             den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor irreversiblen medizinischen Eingriffen

•             die Einstellung staatlicher Förderung von Projekten, die Kinder und Jugendliche zur Infragestellung ihres biologischen Geschlechts ermutigen“

AfD-Fraktion MV

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