Anwohner und selbstständige Unternehmer beklagen laut Ostsee-Zeitung (Artikel vom 18.05.2026, siehe Anhang) vermehrt einen Verfall der Sicherheit in der Schweriner Innenstadt und benennen dabei vor allem junge Männer aus Afghanistan und Syrien als auffällig. Hierzu und zur Ankündigung der Landesregierung, die neue Polizeistation am Schweriner Marienplatz am kommenden Freitag offiziell zu eröffnen, erklärt der migrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jan-Phillip Tadsen:
„Es ist bezeichnend, dass Ministerpräsidentin Schwesig und Innenminister Pegel die Eröffnung der neuen Polizeistation am Marienplatz als großen Erfolg inszenieren wollen. Über Monate hinweg war ein Container die einzige feste Anlaufstelle in einem Bereich, der zunehmend von Kriminalität und Unsicherheit geprägt ist. Dass nun endlich adäquate Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, ist zwar ein überfälliger Schritt zur Entlastung unserer Polizeibeamten vor Ort, kuriert jedoch letztlich nur die Symptome einer völlig verfehlten Asyl- und Sicherheitspolitik dieser Landesregierung.
Wer weiterhin relativiert, dass sich das Sicherheitsgefühl der Bürger in der Schweriner Innenstadt massiv verschlechtert hat und bestimmte Bereiche von gewaltbereiten Tätergruppen dominiert werden, betreibt fahrlässige Kosmetik. Solange straffällig gewordene Migranten nicht konsequent abgeschoben, sondern weiterhin im Land geduldet werden, ist die zusätzliche Polizeipräsenz nur eine kleine Lösung. Ein grundlegendes Umdenken ist stattdessen notwendig. Weg von der reinen Verwaltung der Kriminalität, hin zu einer Durchsetzung des Gewaltmonopols durch ein konsequent angewandtes Aufenthaltsrecht.
Eine neue Polizeiwache allein wird das Migrationsproblem in unserer Kriminalstatistik und in der Schweriner Altstadt nicht lösen. Es braucht dazu echtes Rückführungsmanagement, also die Remigration schwerer Straftäter über eine landeseigene Ausreiseeinrichtung. Es braucht den politischen Willen der AfD in der Staatskanzlei!“
Redaktioneller Hinweis:
Kleine Anfrage des Abgeordneten Jan-Phillip Tadsen und Antwort der Landesregierung im Anhang.