Laut Medienberichten ist jede dritte Dienststelle der Bundespolizei marode. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Nikolaus Kramer:
„Wenn Polizisten ihren Dienst in maroden Gebäuden, mit tropfenden Decken, fehlenden Büros, unzureichenden Unterkünften und mangelhafter Infrastruktur leisten müssen, dann ist das ein sicherheitspolitisches Versagen ersten Ranges. Wer von innerer Sicherheit spricht, muss zuerst dafür sorgen, dass die Männer und Frauen, die täglich für Recht und Ordnung einstehen, unter würdigen und einsatzfähigen Bedingungen arbeiten können.
Dabei zeigt der Blick nach Mecklenburg-Vorpommern, dass es bei der Landespolizei keinen Deut besser aussieht. Auch hier kämpfen Polizeibeamte mit Sanierungsstau, Überlastung, Personalmangel und einer Ausstattung, die dem Anspruch an einen modernen Sicherheitsstaat oft nicht gerecht wird. Ob Bund oder Land – die politisch Verantwortlichen haben zu lange zugesehen, wie die Arbeitsbedingungen unserer Sicherheitskräfte vernachlässigt wurden.
Die Bundesregierung lässt unsere Sicherheitsbehörden seit Jahren im Stich. Und auch die Landesregierung darf sich nicht länger wegducken. Neue Aufgaben, mehr Belastung und steigende Anforderungen passen nicht zu Dienststellen, die baulich, personell und organisatorisch am Limit sind. Es braucht endlich eine klare Prioritätensetzung: weniger Geld für ideologische Prestigeprojekte, mehr Investitionen in Polizei, Ausstattung, Sanierung und funktionsfähige Infrastruktur. Sicherheit beginnt nicht in Sonntagsreden, sondern in den Dienststellen vor Ort.“