Siegesparade in Russland – Erinnerung an ein Zusatzprotokoll

Zum Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa erklärt der rechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Horst Förster:

Russland sei die Jahresfeier in Erinnerung an den Sieg über Deutschland gegönnt. Allerdings wird Jahr für Jahr ein wesentlicher Umstand, der diese Siegesfeiern trüben würde, verschwiegen. Und das nicht nur in Russland, sondern auch bei uns. Warum eigentlich? Die Antwort liegt in einem kleinen, aber mit Blut getränkten Zusatzprotokoll.

Russland ist nicht das unschuldige Opfer, als das es sich hinstellt. Denn Deutschland und die Sowjetunion haben gemeinsam Polen überfallen und damit den Weltkrieg begonnen. Nur zwei Wochen nach dem Einmarsch der Wehrmacht rückte die Rote Armee mit 600.000 Soldaten ebenfalls in Polen ein. Grundlage war der nur eine Woche vor Kriegsbeginn zwischen Deutschland und der Sowjetunion geschlossene Nichtangriffspakt mit einem geheimen Zusatzprotokoll (sog. Hitler-Stalin-Pakt), in dem beide Länder ihre Interessensspähren aufgeteilt hatten. Im weißrussischen Brest-Litowsk trafen deutsche und sowjetische Panzereinheiten zuerst zusammen. Es fanden gemeinsame Siegesparaden mit Tausch der Hakenkreuz- gegen die Rote Fahre statt. Auch daran sollte man heute erinnern.

AfD-Fraktion MV

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