Zu der Einstellung des Betriebs der Werkfeuerwehr auf der Volkswerft in Stralsund erklärt der innenpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Kramer:
„Die AfD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern warnt ausdrücklich vor einem Aus der Werkfeuerwehr auf der Volkswerft Stralsund, weil das die Sicherheit aller Mitarbeiter auf dem Werksgelände gefährdet und daneben 50 qualifizierte Arbeitsplätze des jetzigen Dienstleisters kündigte.
Weder den Betroffenen noch der örtlichen Bevölkerung ist zu erklären, warum so fahrlässig mit dem grundsätzlich nötigen Brandschutz verfahren wird – zumal die neu zuständige Berufsfeuerwehr die spezialisierte Werkfeuerwehr nicht eins-zu-eins ersetzen kann und längere Anfahrtswege im Brandfalle lebensrettende Zeit verspielen. Obendrauf ignoriert dieser Entscheidungsirrsinn, dass der Schiffsbaubetrieb neu wieder aufgenommen wurde und dies bei den Beratungen über das Werkfeuerwehr-Aus nicht ausreichend einbezogen wurde.
Es ist völlig richtig, dass die IG Metall im Sinne der Mitarbeiterinteressen dagegen Sturm läuft und es ist völlig falsch, wenn Herrn Pegels Innenministerium in aller Seelenruhe die strittige Lage ‚prüft‘.
Eine AfD in Regierungsverantwortung und mit Zuständigkeit für das Innenressort würde diesen Missstand gar nicht erst entstehen lassen – sondern überall im Land bis hinunter zu den Kommunen und Betriebsgeländen für Sicherheit und Schutz sorgen.“