Viele Polizisten in Mecklenburg-Vorpommern absolvieren seit Jahren nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Pflicht-Schützenübungen. Es fehlt an Anlagen, Zeit und Kapazitäten. Beamte fühlen sich unsicher an ihrer Dienstwaffe. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher und Fraktionsvorsitzende der AfD, Nikolaus Kramer:
„Das ist ein unhaltbarer Zustand und ein klarer Verstoß gegen die Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Schon vor über 20 Jahren, als ich selbst im aktiven Polizeidienst war, waren die Schießstandkapazitäten im Land stark begrenzt. Unter der SPD-geführten Landesregierung hat sich daran nichts Grundlegendes geändert. Die beiden eigenen Anlagen in Güstrow und Anklam reichen nicht aus, die Rostocker Anlage ist im Umbau, und externe Möglichkeiten bei Bundeswehr oder Schützenvereinen sind kaum vorhanden. Die Folgen sind gefährlich für die Beamten und die Bevölkerung.
Der Innenminister ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass alle Beamten ihre Trainings absolvieren können. Diejenigen, die unsicher in Handhabung und Umgang mit der Dienstwaffe sind, müssen darüber hinaus zusätzliche Trainingsmöglichkeiten erhalten. Bei der inneren Sicherheit darf nicht gespart werden. Statt weiterer Gemeinschaftsunterkünfte für illegale Einwanderer und ausreisepflichtige Migranten zu bauen oder auszubauen, gehört endlich ein modernes Schießkino im Westen des Landes.“