Rot-rote Impflogik: Alte Aufklärungsbögen vor neuen Studien

Für Mecklenburg-Vorpommern bestätigt die Landesregierung in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zwei Fälle, darunter ein Todesfall im Zusammenhang mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu COVID-Impfnebenwirkungen. Doch die Gesamtzahl der Verdachtsfälle in diesem Zusammenhang bleibt ebenso unklar wie die Kriterien ihrer Prüfung und Verwerfung. Dazu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD, Thomas de Jesus Fernandes:

„Die Folgen der COVID-Impfungen sind noch lange nicht Geschichte: Deutschlandweit gibt es insgesamt 350.868 Meldungen zu Verdachtsfällen von Nebenwirkungen bzw. Impfkomplikationen nach COVID-19-Impfstoffen, davon wurden 63.909 Meldungen als schwerwiegend eingestuft und 3.717 hatten einen tödlichen Ausgang.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern sind bis Ende 2024 bereits 295 Verdachtsfälle mit über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigungen gemeldet worden. Bis Ende 2023 wurden 330 Anträge auf Versorgung bei einem Impfschaden gestellt.

Neue Erkenntnisse zeigen nun, dass die seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung der vakzin-induzierten immunthrombotischen Thrombozytopenie (VITT) nach COVID-19-Vektorimpfstoffen ausgelöst werden kann. Offenbar hält es unsere Landesregierung jedoch nicht für notwendig, diese Erkenntnisse, geänderte Risikobewertungen oder zusätzliche Warnhinweise gesondert weiterzugeben. Gerade deshalb bleibt unverständlich, warum Ursachen und Risikofaktoren einer VITT nicht aktiv an Ärzte, Kliniken und Bürger vermittelt werden. Wer einen Todesfall bestätigt, aber zugleich erklärt, es gebe keine weitergehenden Erkenntnisse und keine eigenen Leitlinien, macht deutlich, wie nachrangig dieses Thema anscheinend ist.

Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Rot-Rot die Verantwortung für die damalige Impfpolitik und ihre Folgen längst abgelegt hat. Während Millionen Bürger unter erheblichem politischen und gesellschaftlichen Druck zur Impfung gedrängt wurden, fehlt heute erkennbar der Wille, mögliche Nebenwirkungen, Fehlentwicklungen und offene Fragen mit derselben Konsequenz aufzuklären.

Deshalb haben wir eine weitere, deutlich tiefergehende Kleine Anfrage eingereicht und halten weiter an unserer Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die gesamte Corona-Zeit umfassend aufarbeitet, fest.“

AfD-Fraktion MV

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