In dem gerade begonnen zweiten Halbjahr 2025/2026 wurden insgesamt 12 Kinder aus der Vorklasse in Demen in den Unterricht nach Dabel überführt. Diese Schüler kommen aus Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Iran. Die Zahl der nichtdeutschen Schüler droht im kommenden Schuljahr noch deutlich anzusteigen, da derzeit 57 minderjährige Personen in der Gemeinschaftsunterkunft Dabel untergebracht sind. Zur Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 8/6270) bezüglich der Beschulung von Schülern nicht-deutscher Herkunft an der Grundschule Dabel erklärt der migrationspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Jan-Phillip Tadsen:
„Die Landesregierung opfert die Qualität der Bildung an einer ländlichen Grundschule auf dem Altar einer gescheiterten Migrationspolitik. In Dabel werden die Bürger und das Lehrerkollegium vor vollendete Tatsachen gestellt, die weder mit dem ursprünglichen ‚Dorf-im-Dorf-Prinzip‘ noch mit einer realistischen Kapazitätsplanung vereinbar sind. Die Zahlen offenbaren den Beginn einer drohenden Überlastung: Bereits jetzt ist in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 fast jedes fünfte Kind ein Schüler aus der Vorklasse.
Besonders kritisch sehe ich die Prognose für das kommende Schuljahr. Die Klassenstärken könnten weiter deutlich ansteigen. Es ist vollkommen schleierhaft, wie eine ‚erfolgsorientierte‘ Beschulung sichergestellt werden soll, wenn lediglich zwei Personen für eine begleitende Förderung von gerade einmal 20 Wochenstunden zuständig sind und deren fachliche Expertise vor Ort kritisch gesehen wird. Das ist kein tragfähiges pädagogisches Konzept, sondern Mangelverwaltung zulasten unserer Kinder.
Die Landesregierung stiehlt sich zudem aus der Verantwortung, indem sie kritische Fragen zur ursprünglichen Konzeption einfach als ‚kommunale Selbstverwaltung‘ abtut. Ursprünglich wurde den Bürgern ein Konzept versprochen, das die örtliche Infrastruktur nicht strukturell überlastet. Dass nun Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft, in der aktuell 121 Personen untergebracht sind, massiv in die Grundschule drängen, widerspricht den damaligen Zusagen. Die berechtigten Sorgen vieler Bürger aus Dabel und Region werden ignoriert.
Wer das ‚Dorf-im-Dorf-Prinzip‘ verspricht, muss es auch einhalten, anstatt die ländliche Gemeinschaft durch intransparente Zuweisungspraktiken zu spalten. Als AfD-Fraktion setzen wir auf eine Migrationspolitik, die von unten her demokratisiert wird. In Regierungsverantwortung werden hierzu eine umfassende Reform des Flüchtlingsaufnahmegesetzes auf den Weg bringen.“