Kirchenaustritte auf Rekordniveau: Immer mehr Menschen kehren der Kirche den Rücken

Die Zahl der Kirchenaustritte in Deutschland bleibt auf einem historischen Höchststand. Allein im Jahr 2025 verloren die evangelische und die katholische Kirche zusammen rund 1,2 Millionen Mitglieder. Auch in Mecklenburg-Vorpommern macht sich dieser Trend deutlich bemerkbar. Dazu äußert sich der religionspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jens-Holger Schneider:

„Viele Menschen fühlen sich zunehmend von den Kirchen entfremdet. Neben den weiterhin nachwirkenden Missbrauchsskandalen ist auch die zunehmende Politisierung kirchlicher Vertreter ein Grund für den Mitgliederschwund.

Für Diskussion sorgt ebenfalls das ‚Bischofswort zur Landtagswahl 2026‘ von Tilman Jeremias, evangelisch-lutherischer Bischof für Mecklenburg und Pommern. Darin bezeichnet er die AfD als rechtsextrem und warnt davor, die Partei zu wählen.

Die Kirche sollte sich auf Seelsorge und christliche Verkündigung konzentrieren, statt sich einseitig in politische Debatten einzumischen. Wenn kirchliche Amtsträger aktiv in Wahlkämpfe eingreifen, werden Bürger politisch bevormundet.

Gerade in einer Zeit, in der die Kirchen bereits massive Mitgliederverluste verzeichnen, verstärkt solche Politisierung die Entfremdung vieler Gläubiger.

Der anhaltende Mitgliederschwund zeigt deutlich, dass sich die Kirchen zunehmend mit der Frage auseinandersetzen müssen, warum immer mehr Menschen ihrer Institution den Rücken kehren.

Wir als AfD-Fraktion sagen: Zurück zu den Wurzeln und Seelsorge statt Wahlkampf.“

AfD-Fraktion MV

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