Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat den Bundesländern empfohlen, den Rundfunkbeitrag ab 2027 auf 18,64 Euro pro Monat und Haushalt anzuheben. Das sind 28 Cent mehr als die derzeitigen 18,36 Euro. Im ZDF „heute journal“ vom 15. Februar strahlte der Sender ein nicht gekennzeichnetes KI-generiertes Video (mit sichtbarem Sora-Wasserzeichen) zu angeblichen ICE-Abschiebungen unter Präsident Trump aus – dramatische Szenen mit Müttern und Kindern, ergänzt durch irreführendes Archivmaterial aus 2022. Nach massiver öffentlicher Kritik folgte eine halbherzige Entschuldigung und die Abberufung der New-York-Korrespondentin Nicola Albrecht. Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Thomas de Jesus Fernandes:
„Das ZDF hat mit einem KI-Fake im ‚heute journal‘ gezeigt, dass es nicht vor bewusster Manipulation zurückschreckt. Selbst für den mehrheitlich linksgepolten Öffentlich-Rechtlichen stellt das einen Tabubruch sondergleichen dar. Wenn nun derselbe Apparat schon wieder mehr Geld vom Bürger fordert, zeugt das von krassen Realitätsverlust. Mit der Zwangsabgabe werden keine Nachrichten gemacht, sondern Narrative gestrickt. Eine Verallgemeinerung ist hierbei gerechtfertigt, denn: Statt eines
ÖRR-Medienweiten Aufschreis und glaubwürdigen Reformwillens bleibt es bei seichter (Selbst-)Kritik und bloßen Absichtserklärungen.
Der ÖRR hat seinen eigentlichen Auftrag längst verraten und ist zu einem selbstgerechten Selbstbedienungsladen verkommen. Die teils schwindelerregenden Gehälter, Abfindungen und Pensionen sind schon grundsätzlich nicht vermittelbar, eine Erhöhung der GEZ würde die Praktiken von ARD, ZDF & Co, nur verstetigen. Stattdessen braucht es eine radikale Reform: Tschüss GEZ! – Hin zu einem schlanken, beitragsfreien Grundfunk, der sich auf die Grundversorgung konzentriert, neutral berichtet und nicht mehr auf Kosten der Bürger lebt. Die Zeit des Zwangsrundfunks ist abgelaufen.“