Im Jahr 2025 haben deutlich weniger Touristen die Tourismusregion Vorpommern-Greifswald besucht als im Jahr 2024. Dazu erklärt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Paul Timm:
„Mecklenburg-Vorpommern verfügt über einzigartige Natur- und Kulturlandschaften, eine starke Marke und engagierte touristische Betriebe. Doch diese Stärken werden durch strukturelle Versäumnisse der Landesregierung zunehmend ausgebremst. Wenn Urlauber feststellen, dass sie außerhalb der Hauptreisezeiten kaum mit dem Bus in ländliche Regionen gelangen, Rufbus-Systeme nicht flächendeckend verfügbar sind und Bahnverbindungen durch Dauerbaustellen und Ausfälle unzuverlässig werden, dann ist das kein Standortvorteil, sondern ein Wettbewerbsnachteil. Eine verlässliche Mobilität ist Grundvoraussetzung für zukunftsträchtigen Tourismus – hier besteht im Land erheblicher Nachholbedarf.
Die Landesregierung verlässt sich auf Selbstläufer und schöne Worte, während dringend notwendige Investitionen, bessere Erreichbarkeit und eine strategische Weiterentwicklung ausbleiben. Wer sich auf Strand und Sommer allein verlässt, verliert im Wettbewerb der Regionen. Mecklenburg-Vorpommern braucht endlich eine proaktive Tourismuspolitik, die Qualität, Innovation und regionale Wertschöpfung in den Mittelpunkt stellt – sonst wird der schleichende Bedeutungsverlust weitergehen.“