Anlässlich der Berichterstattung des NDR und der anhaltenden Sprachlosigkeit von Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzenden Manuela Schwesig in Bezug auf die aktuellen Verschwendungen des Landrats und stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Stefan Sternberg, erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion, Thore Stein:
„Das Haushaltsdefizit 2025/26 des Landkreises Ludwigslust-Parchim beläuft sich auf 55 Millionen Euro. In so einer Lage verbieten sich erst recht erlässliche, exorbitante Kosten der Kreisverwaltung und ideell der Ansehensverlust von Politik durch unanständige Entscheidungen des Landrats als kommunalem Spitzenbeamten.
An die neuesten Recherchen des NDR anknüpfend, fordert die AfD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern von Stefan Sternberg öffentliche Antworten auf mehrere dringliche Fragen – nämlich, warum ihn stolze 13 Mitarbeiter der Kreisverwaltung zur besagten Tagung begleiten mussten, wie hoch die Gesamtsumme der Personalkosten für diese Dienstreise von 13 Mitarbeitern ist, wieviel die Fahrten des Landrats mit Dienstlimousine kosteten und wieviel sie mit Bahn gekostet hätten, warum keine digitale Kongressteilnahme der Mitarbeiter realisiert wurde und wie der Landkreis Hotelkosten verbindlich eingehen konnte, die sowohl gegen das Landesreisekostengesetz als auch gegen die Pflicht zur Nutzung landkreiseigener Sonderkonditionen für Hotels verstoßen.
Dass die neueste Sternberg’sche Eskapade in fünf Wochen intern im Kreisausschuss erörtert werden soll, entlässt den Landrat und vor allem die SPD Mecklenburg-Vorpommern nicht aus ihrer Verantwortung, in der Öffentlichkeit Transparenz herzustellen.
Umso mehr sind wir über das ohrenbetäubende Schweigen von Ministerpräsidentin Schwesig besorgt. Es ist jetzt an ihr, dafür zu sorgen, dass Stefan Sternberg als Landrat, aber auch in seiner Rolle als Frau Schwesigs Stellvertreter im SPD-Landesvorsitz öffentlich für Aufklärung sorgt. Wenn Luxus das Refugium sozialdemokratischer Führungsleute ist, liegen Lebens- und Bürgerferne der früheren Arbeiterpartei SPD auf der Hand.“