Laut einem Bericht der Bild-Zeitung hat die rot-rote Landesregierung keine Kenntnisse über den Abgang von fast 100 Asylbewerbern in Mecklenburg-Vorpommern. Hierzu erklärt der migrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jan-Phillip Tadsen:
„Man muss sich vergegenwärtigen, dass wir nach einer illegalen Einreise meist überhaupt nicht wissen, wer einen Asylantrag gestellt hat. Dass ausgerechnet eben diese asylsuchenden und sozialleistungsbeziehenden Menschen nun abtauchen und nicht auffindbar sind, stellt ein gravierendes Risiko für die Sicherheit aller Bürger dar. Sei es im Fall von kriminellen Machenschaften, Radikalisierungen oder dem Unterlaufen einer drohenden Abschiebung – hier liegt ein offensichtlicher Kontrollverlust des Staates vor.
Im Falle einer AfD-Regierungsverantwortung müssen wir eine große Ausreiseinrichtung schaffen, in der engmaschige Abwesenheitskontrollen ermöglicht werden. Um die Zahl der Rückführungen effektiv steigern zu können, braucht es zudem eine maximalintensive Durchsetzung des Sachleistungsprinzips sowie eine landeseigene Hafteinrichtung. Der Schutz unserer Bürger und die Entlastung des Sozialstaats müssen wieder erste Priorität in der Migrationspolitik Mecklenburg-Vorpommerns sein.“