Zukunft des Gesundheitswesens in MV: Frühchenstation in Neubrandenburg muss erhalten bleiben

Zu Pressemeldungen, wonach die Frühchenstation „Perinatalzentrum I“ des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg von der Schließung betroffen sein könnte, erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Dr. Gunter Jess:

„Grundsätzlich gilt die Aussage ‚Schwangerschaft und Geburt sind keine Erkrankungen‘! Sie sind Teil des normalen menschlichen Lebens. Unabhängig davon stellt die Geburt eine besondere Risikosituation für Mutter und Kind dar, die durch Vor- und auch Nachsorge möglichst klein gehalten werden muss. Deshalb sind die Geburt und die Nachsorge unter ärztlicher Hintergrundbereitschaft in einem Krankenhaus bewährte Praxis in Deutschland. Daran muss festgehalten werden.

Die schnelle, nachhaltige Sicherstellung von Geburtshilfe und pädiatrischer Versorgung in allen Landesregionen, verbunden mit einer rechtzeitigen Risikodifferenzierung, muss in Mecklenburg-Vorpommern Bestand haben. Jede Infragestellung existierender Standorte verunsichern die junge Elterngeneration und die Fachkräftestabilität. Landesregierung wie Krankenhausträger müssen den rechtlichen und strukturellen Rahmen erhalten, der ihnen erlaubt, die lokalen bzw. regionalen Ressourcen so zu nutzen und einzusetzen, dass eine bestmögliche medizinische Versorgung des Volkes ermöglicht wird.“

AfD Fraktion MV

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