Zehn Jahre Kreisgebietsreform: Bessere Finanzausstattung und kommunale Selbstverwaltung!

Zehn Jahre Kreisgebietsreform: Bessere Finanzausstattung und kommunale Selbstverwaltung!

Zehn Jahre Kreisgebietsreform: Bessere Finanzausstattung und kommunale Selbstverwaltung!


Vor zehn Jahren wurde in Mecklenburg-Vorpommern die bis heute umstrittene Kreisgebietsreform begonnen. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Jens-Holger Schneider:


„Die Kreisgebietsreform gilt heute vor allem als Negativbeispiel, insofern sie allzu große Verwaltungseinheiten schuf und die Entfernungen in den Landkreisen einer lebendigen Demokratie abträglich sind. Die beginnt unten, in den Kommunen. Werden die Wege länger, die Bürger und Abgeordnete zurückzulegen haben, und verringert sich die Zahl der Kommunalparlamente, so ist das für die demokratische Mitgestaltung einwandfrei kontraproduktiv.

Da eine Rückkehr zu den alten Strukturen jedoch derzeit unmöglich erscheint, ist dieses Defizit allein durch die Gewährleistung von mehr Subsidiarität auszugleichen. Gemeinden und Städte müssen mehr Verantwortung für Entscheidungen selbst übernehmen. Dafür fordern wir, die Finanzausstattung zugunsten der Kommunen zu ändern. Heimat und Mitgestaltung würden so wieder erlebbar und einer Entfremdung gegenüber beidem entgegengewirkt.“

Author: admin_mv_nnc

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