Zahlen belegen: Digitaler Distanzunterricht war eine Fiktion

Zahlen belegen: Digitaler Distanzunterricht war eine Fiktion

Zahlen belegen: Digitaler Distanzunterricht war eine Fiktion

Zu den jetzt auf Nachfrage der AfD-Fraktion im Bildungsausschuss bekannt gewordenen Zahlen zur Nutzung von Videoschalten zu Zwecken des Distanzunterrichts erklärt der bildungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörg Kröger:

„Nachdem die Landesregierung erst mit einjähriger Verspätung die Möglichkeit von Videokonferenzen in der Lernplattform ‚itslearning‘ ab 10.03.2021 hinzugebucht hatte, gab es laut Auskunft des Bildungsministeriums seitdem etwa 555.000 Zugriffe auf solche Angebote. Gemessen an der Gesamtzahl der Schüler in Mecklenburg-Vorpommern (nur Schulen in öffentlicher Trägerschaft) bedeutet dies, dass in dem gesamten Zeitraum von weit über drei Monaten (davon waren 43 Tage, an denen Präsenzunterricht nur für Notbetreuung erlaubt war) ein Schüler unseres Bundeslandes im Durchschnitt nur etwa 4- bis 6-mal auf solch eine Videokonferenz zugegriffen hat. 6-mal sind es etwa, wenn man die Grundschüler herausrechnet, denn die Grundschulen haben praktisch kaum von ‚itslearning‘ Gebrauch gemacht.

Eigentlich wären Teilnahmen im dreistelligen Bereich pro Schüler zu erwarten gewesen, wenn man annähernd eine Kompensation des Präsenzunterrichts angestrebt hat – so jedenfalls das Anspruchsdenken, das mit der Einführung von ‚itslearning‘ genährt wurde und wird. Damit werden die Erfahrungsberichte von Schülern, Eltern und Lehrkräften auch zahlenmäßig hinsichtlich der Wirklichkeit der Digitalisierung an den Schulen eindrucksvoll bestätigt. Es ist vor diesen Tatsachen unverantwortlich, wenn Politiker der anderen Parteien erneut ‚Wechselunterricht‘ mit ‚itslearning‘ für das bald beginnende Schuljahr fordern. Wir fordern daher die Rückkehr zum vollumfänglichen Präsenzunterricht.“

Author: admin_mv_nnc

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