Über 6 Millionen Euro aus MV-Schutzfonds: Finanzausschuss stimmt für Selbsttests

Über 6 Millionen Euro aus MV-Schutzfonds: Finanzausschuss stimmt für Selbsttests

Über 6 Millionen Euro aus MV-Schutzfonds: Finanzausschuss stimmt für Selbsttests

Auf der heutigen Sitzung des Landtages wurden weitere 6 Millionen Euro für die Beschaffung von rund 1,3 Millionen Selbsttests aus dem MV-Schutzfonds u.a. für Schüler, Kitas und Landesverwaltung mit den Stimmen von SPD, CDU und Linke bewilligt. Dazu erklärt der Abgeordnete der AfD-Fraktion, Dr. Gunter Jess:

Keinerlei Einsicht vonseiten der Regierungskoalition und der Linksfraktion! Die epidemiologisch wichtigen Daten der Vorhersagewerte bei Corona-Schnelltesten bleiben ohne Berücksichtigung.  Die handelsüblichen Antigen-Schnellteste weisen nachweislich bei der gegebenen, geringen  Inzidenz in Mecklenburg-Vorpommern nur einen Positiven Vorhersagewert von 10-20 Prozent auf.  Der Negative Vorhersagewert fällt zwar deutlich besser aus, aber das ist auch logisch, denn es gibt ja in der Bevölkerung nur wenig Positive. Es ist deshalb  mehr als fragwürdig, die Corona-Schnellteste bei Symptomlosen, d.h. als Screening-Methode einzusetzen. Die Kosten/Nutzen-Relation ist äußerst schlecht. Kalkulativ dürfte bisher das Herausfinden der wenigen richtig positiven Schüler etwa 65.000 Euro/Fall gekostet haben. Der diagnostische und therapeutische Nutzen ist unbekannt. Diese Kosten hätten wir uns sparen können und die freien Gelder in die Substanz der Schulen investieren sollen.

In der vergangenen Fragestunde der Minister konnte Bildungsministerin Martin nicht sagen, wie viele positive Selbsttests denn tatsächlich auch PCR-positiv waren. Ohne dieses Wissen hat das Testen von Kindern keinen epidemiologischen Sinn. Dies zeigt, dass die Teststrategie der Landesregierung nicht nur teuer, sondern vor allem kopflos ist.  

Unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung wird Steuergeld für Maßnahmen ausgegeben, welche epidemiologisch äußerst geringe Signifikanz besitzen.“

Author: admin_mv_nnc

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